Heiko Grosche + Figurentheater Nelo Thies

 

Fotos Presse

"Die Räuber" von Friedrich Schiller

Schillers geniale Dramaturgie, seine plastischen Gestalten, seine philosophische Tiefe,  nicht pompös dargestellt, sondern schlicht und mit Humor führt zu einer spannenden Inszenierung, die Schiller-Kennern gerecht wird und Schiller-Neulinge neugierig macht auf mehr.

 

Es beginnt wie eine Lesung ... Schiller hat sein Buch in der Hand ... doch dann werden seine Figuren lebendig, immer wieder wird er auch selbst in das Geschehen hineingezogen.


Wo hört der Schauspieler auf, wo beginnen die Figuren? Grenzen verwischen sich.


Franz-Figur und Schiller scheinen d kurzfristig verbündet – zu einer Gestalt zu werden, Amalias Lächeln lässt Schiller nicht kalt- lächelt da wirklich „nur“ eine Figur?


Wenn Heiko Grosche, oder ist es Schiller, zum Hermann wird, herumkommandiert von Franz, wenn die Räuber Kosinskys aberwitziger Ukulelenballade lauschen ... werden Mensch und Figuren zu gleichberechtigten Akteuren in einem spannenden Drama!


Katja Kriegenburg hat aus neun Figuren, einer Puppenspielerin und einem Schauspieler eine spannende Inszenierung kreiert, die Schiller-Kennern gerecht wird und Schiller-Neulinge neugierig macht auf mehr.


Der genial gekürzte Originaltext - die Inszenierung kommt ohne jede gewollte Modernisierung aus - ist ein Hörgenuss, die schlichte Bühne mit ihrer überraschenden Doppelfunktion bietet den ansprechenden Rahmen.

 

Sprecher: Heiko Grosche

Puppenspiel: Nelo Thies

Regie: Katja Kriegenburg

Figuren: Katja Kriegenburg

 

 

© ars magna 2005